Imagekampagne "So geht sächsisch"

Seit 2013 läuft "So geht sächsisch", die Imagekampagne der Staatsregierung. Bundesweit werden dafür Anzeigen geschalten, TV-Spots ausgestrahlt, Broschüren erstellt und vieles mehr. Allein 2014 hat dies die Steuerzahler über 12 Millionen Euro gekostet - ohne einen erkennbaren Mehrwert.

Das Konzept der Imagekampagne "So geht sächsisch" finden sie hier.

Im folgenden findet man die Antworten der sächsischen Staatsregierung auf Kleine Anfragen von mir zu diesem Thema:

Imagekampagne "So geht sächsisch" - neue Schwerpunkte 2017

In der Freien Presse vom 24. Januar 2017 wird die Staatskanzlei hinsichtlich der lmagekampagne dahingehend zitiert, dass in Verbindung mit der Halbierung der im Haushalt eingestellten Mittel ,,für die Kooperationen und Maßnahmen neue Schwerpunkte festgelegt" wurden.

Artikel Freie Presse vom 24. Januar 2017

Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung "lmagekampagne "So geht sächsisch" - neue Schwerpunkte 2017" DS (6/8224)

Kosten der Imagekampagne "So geht sächsisch"

Viele Unternehmen, Dienstleister und Privatpersonen bekamen Aufträge im Rahmen der Imagekampagne. Welche das sind, erfahren Sie hier:

Kosten 2013 (DS 6/3353)

Kosten 2014 (DS 6/3354)

Kosten 2015 (DS 6/3863)

Kosten 2016 (DS 6/7713)

Mehrkosten der Imagekampagne

2011 wurden die ersten Gelder in den Landeshaushalt des Freistaates Sachsen eingestellt. Durch länger währende Ausschreibungen und das Hochwasser 2013 hat sich der Beginn der Kampagne verschoben, so dass die ersten Mittel für die Kampagne selbst erst 2013/2014 flossen. Aber schon 2014 waren die Ausgaben höher als geplant.

Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung "Mehrkosten 2014 Imagekampagne So geht sächsisch" (DS 6/3355)

Agenturkosten der Imagekampagne

Die Sächsische Staatsregierung organisiert die Kampagne nicht selbstständig, sondern hat damit eine Agentur beauftragt. Wer das ist und wie sich deren Kosten aufschlüsseln, finden Sie hier:

11/2015 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - Agenturkosten (DS 6/3351)

Finanzierung des Sachsenrings über die Imagekampagne als Werbepartnerschaft

Bei der Analyse der vorangegangen Antworten der Staatsregierung war aufgefallen, dass der Sachsenring eine nicht unerhebliche Summe als Werbepartnerschaft im Rahmen der Imagekampagne "So geht sächsisch" bekommt. Bis 2012 wurde der Sachsenring noch über das sächsische Wirtschaftsministerium gefördert, was 2013 dann weggebrochen war. Genau zu dem Zeitpunkt begann diese Werbepartnerschaft. Insgesamt bekam die Sachsenring GmbH in den letzten drei Jahren über zwei Millionen Euro. Ich habe hier nachgehakt, für was konkret diese Gelder geflossen sind. Die Antwort der Staatsregierung verstärkt den Eindruck, dass die Werbepartnerschaft nur ein Ausgleich für weggefallene Fördermittel ist. 

02/2016 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - Imagekampagne „So geht sächsisch“ - Finanzierung von Sachsenring über die Imagekampagne als Werbepartnerschaft (DS 6/4029)

03/2016 Nachfrage zu DS 6/4029 und Antwort der Staatsregierung - Finanzierung der Werbepartnerschaft mit Sachsenring

03/2016 Nachfrage zu DS 6/4029 und Antwort der Staatsregierung - Verträge für die Werbepartnerschaft mit Sachsenring

Artikel Freie Presse vom 11- Februar 2016

06/2016 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - Fortsetzung der Werbepartnerschaft mit Sachsenring im Jahr 2016 (DS 6/5200)

06/2016 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - Werbepartnerschaft mit Sachsenring als Sponsoring (DS 6/5201)

06/2016 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - Banner- und Bandenwerbung am Sachsenring (DS 6/5202)

06/2017 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - Fortsetzung der Werbepartnerschaft mit Sachsenring im Jahr 2017 (DS 6/7714)

Artikel MDR: "Geht so sächsisch? Freistaat zieht sich kurzfristig vom Sachsenring zurück"

TV-Spots im Rahmen der Imagekampagne "So geht sächsisch"

Über 3 Millionen Euro wurde für die Ausstrahlung von TV-Spots im Rahmen der Imagekampagne "So geht sächsisch". Teilweise wurden Ausstrahlungsplätze zur besten Sendezeit gebucht. Wo und wann, kann man hier nachlesen:

11/2014 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - TV-Spots (DS 6/23)

"'So geht sächsisch.' - geht nicht mehr."

Umfrage zum Image von Sachsen

Im Rahmen der Imagekampagne "So geht sächsisch" wurden 2011 und 2014 bundesweit Umfragen zum Image von Sachsen durchgeführt. Was die Ergebnisse sind und welche Schlußfolgerungen die Staatsregierung daraus gezogen hat, kann man hier nachlesen:

12/2015 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - Regelmäßige Wirkungskontrolle der Imagekampagne "So geht sächsisch" (DS 6/3358)

03/2016 Nachfrage und Antwort der Staatsregierung zu DS 6/3358 - gemessene menschenverachtende bzw. rassistische Einstellungen (DS 6/4463)

Antrag Fraktion DIE LINKE

Die Regierungskoalition ist sich uneins über die Fortführung der Imagekampagne. Während die CDU daran festhalten will, drängt die SPD darauf die Kampagne sofort zu stoppen. Die Fraktion DIE LINKE hat deshalb im März-Plenum einen Antrag mit dem Titel "'So geht sächsisch.' - geht nicht mehr. Standortkampagne sofort einstellen, Kampagnenbudget zur Demokratieförderung verwenden" eingebracht.

Antrag Fraktion DIE LINKE (DS 6/4434)

Artikel Sächsische Zeitung vom 4. März 2016

Artikel Freie Presse vom 10. März 2016

Weiterführung der Imagekampagne "So geht sächsisch"

Das Image von Sachsen wurde durch Pegida und Co. sowie den zahlreichen Angriffen auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte massiv angekratzt. Trotzdem hielt und hält die Staatsregierung weiterhin an ihrer Imagekampagne fest. In der folgenden Antwort der Staatsregierung können Sie nachlesen warum und welche Teile der Kampagne teilweise 2015 unterbrochen bzw. ausgesetzt wurden:

10/2015 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - Aktueller Stand der Imagekampagne "So geht sächsisch" (DS 6/2738)

12/2015 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - lmagekampagne ,,So geht sächsisch." - Nachfrage DS 6/12738 (DS 6/3356)

Transparenz und Kontrolle der Imagekampagne

(Nicht)Überwachung der Imagekampagne "So geht sächsisch"

Zu Beginn der Imagekampagne "So geht sächsisch", wurde diese von einem Fachbeirat inhaltlich begleitet. Dieser wurde aber zeitnah aufgelöst und derzeit gibt es kein ähnliches Gremium, welches an der Ausgestaltung der Kampagne mit entscheiden darf. Was die Gründe für die Auflösung dieses Fachbeirates war, können Sie folgendem Dokument entnehmen:

12/2015 Kleine Anfrage und Antwort der Staatsregierung - Auflösung Fachbeirat (DS 6/3352)

Antrag Fraktion DIE LINKE "Parlamentarische und haushaltswirtschaftliche Kontrolle der Imagekampagne „So geht sächsisch.“ sichern – Transparenz schaffen!"

06/2016 Antrag DIE LINKE "Parlamentarische und haushaltswirtschaftliche Kontrolle der Imagekampagne „So geht sächsisch.“ sichern – Transparenz schaffen!" (DS6/5456)


Artikel Freie Presse vom 21.06.2016