16. Februar 2017

Open Access an den sächsischen Hochschulen

Open Access ("offener Zugang") beschreibt die kostenfreie und möglichst barrierefreie Zurverfügungstellung von wissenschaftlicher Literatur und Forschungsdaten, insbesondere durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Mit dieser Form der freien Zugänglichkeit von Wissen wird ein höherer Grad der Transparenz und Qualitätssicherung ermöglicht sowie die Anwendung und Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen deutlich vereinfacht.

Bereits im Jahr 2002 wurde mit der "Budapester Open Access Initiative" der Rahmen für Open Access abgesteckt. Hier wurden insbesondere Open-Access-Zeitschriften ("goldener Weg") und die (Zweit-)Veröffentlichung in Repositorien (offene Onlinearchive, "grüner Weg") als Möglichkeiten zur Stärkung der Open-Access-Bewegung definiert.

Im Jahr 2003 erfolgte mit der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" eine Selbstverpflichtung unter anderem führender deutscher Forschungsgemeinschaften in diesem Bereich. Seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft e. V. werden deshalb auch Förderprogramme zum Aufbau von Open-Access-Infrastruktur angeboten.

Die Kleine Anfrage und die Antwort der Staatsregierung "Nutzung von Open Access an sächsischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen" DS (6/8088) finden Sie hier.

Die Kleine Anfrage und die Antwort der Staatsregierung "Umsetzung von Open-Access an den Sächsischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen" DS (6/8089) finden Sie hier.

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